Limiting, Headroom und Loudness

Oft werde ich nach den Zielwerten einer Endbearbeitung gefragt. Rein statische Zahlen und Werte, sogenannte Normen.
Du denkst sicherlich auch wie ich, dass sich unterschiedliche Musik und Mischung nicht an eine sogenannte Norm anpassen lässt. Technisch erachte ich ein paar Eckpunkte natürlich als notwendig. Kein Digitales Clipping, von mir aus Truepeak limitiert und ausbalanciert.

Aber bezogen auf RMS/LUFS Werte, gibt mir das Stück und mein musikalisches Empfinden die Werte vor, bzw ergeben sich diese durch verantwortungsvolle Bearbeitung mit dem Ziel dem Stück und der Aussage gerecht zu werden.
Klar wünscht ein Künstler ein kompetitives Master. Jedoch darf man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Referenzen haben oft wenig mit dem angelieferten Material zu tun und die weltlichen, finalen Ansätze sind unendlich. Die Vorstellung des Künstlers gilt es immer zu achten. Sie steht ja auch im Zentrum der Dienstleistung. Es obliegt nun dem technisch Verantwortlichen eine Vision der Arbeiten zu kriegen und bestmöglich umzusetzen. Ziel ist es die eigene Vision zu verkaufen. Und wenn man damit bereits zu 95% dem Kunden entspricht, trifft man sich oft und einfach auf der Zielgeraden.
Eine entspannte Umsetzung der Vision und den Kundenansprüchen. Keine technische Verrenkung durch überstrapazierende, industrielle Vorgaben. Dies ist meine Herangehensweise.

Bei mir gelten ungefragt als (Musik-) Standard-Export 24/44.1 kHz Files limitiert auf ca. -0.2 dBTP. Dieses Format bewährt sich auch bei Streamingportalen, welche das Format dann selber umrechnen.

Was bis dahin passiert, wieviel Limitierung, welche Gewichtung, Dynamik, Punch und Tiefe … das bleibt meine persönliche Anschauung des Materials und da gibt es keine Richtlinien. Ganz entspannt für mich, ganz entspannt für mein Klientel.

Das Lautheitsthema, welches uns alle etwas angeht, beruht auf einer heutigen Moderne, welche dichtes und forderndes Material bevorzugt. Ein Zeitzeugnis und auch eine gesellschaftliche Veränderung des Anspruchs:

möglichst viel in kurzer Zeit intensiv konsumieren und weiter ziehen.

Gegenüber älteren Lauschgewohnheiten, bei denen ich mit jedem Mal hören neue, sensitive Details feststellen konnte und die Musik schlicht an Attraktivität gewonnen hat, lässt man sich darauf ein.

Hast Du wieder einmal Musik aus den 80-90 gern angehört? 2000-2010? Hat Dich als Hörer die Technik und Werte dahinter jemals interessiert? Nein. So ist das auch heute. Meiner Meinung nach war früher alles ein Stück unverkrampfter, die Musik noch im Vordergrund. Darf es wieder, soll es wieder.

Deine Musik ist ein Unikat. Lass mich die Individualität erhalten und ohne mathematischen Druck finalisieren. Meinen Dank für Dein Vertrauen!

WIR Zahlungen akzeptiert

Neu akzeptiere ich auch WIR-Geld als Zahlungsmittel, welches für Ihr Projekt mit mir eingesetzt werden kann.
Die Menge ist auf Verhandlungsbasis. Kontaktieren Sie mich unverbindlich.

Old Time Radioshows

Auf der Suche nach Samplematerial, speziell alte Radioshows (englisch)?
Folgende Site bietet eine unglaubliche Fülle mit sehr reizvollem Material an. Kostenlos. Einiges vom Alter her vermutlich auch Lizenzfrei, jedoch ohne Gewähr.

https://www.oldtimeradiodownloads.com/

Samplitude Pro X 3 suite

Diese Tage habe ich mich von der Tiefe und Breite einer neuen DAW überraschen lassen.
Per sofort werden Audiobearbeitungen von der Restauration bis hin zum DDP von Samplitude Pro X übernommen.
Ich freue mich riesig über soviel geballte Optionen in einem ‚einzigen‘ Werkzeug und arbeite gerade daran, den Workflow damit in’s Blut übergehen zu lassen.

The Third Mind – 2 Album Release by Fabio Chindamo

Ich freue mich ausserordentlich für Fabio Chindamo 2 Alben jeweils 12 Songs zu Vereinheitlichen, sprich mastern zu dürfen. Bei einem Shootout, konnte ich mich obendrauf gegen ein international etabliertes Mastering-Studio durchsetzen.

Auf der Homepage von The Third Mind, stehen Audio-Zusammenschnitte für eine Vorkost bereit.

Der Release ist auf Ende August geplant.

Rewind Kinopremiere

Rewind Kinopremiere


Bildausschnitt aus ‚Rewind‘

Pedro Joaquim & Manuel Kempter

Der CH-Film ‚Rewind‘ des Schweizer Regisseurs Pedro Joaquim, hat nach 2 Festspielen (national/international) am 29.März Premiere in einem Schweizer Kino gefeiert. Meine Wenigkeit hat sich um die Tonmischung und Endformat gekümmert. Dynamik und Natürlichkeit war mein Fokus und hat meines Erachtens auch sehr gut funktioniert.

Rewind auf swissfilms.ch

Waterfall

Waterfall Feb 2017
Da mein neues Studio noch nicht fotogen ist, muss ein Waterfall reichen. Ich denke es spricht bereits für sich. RFZ ist abgeschlossen, jetzt ist die Diffusion dran.